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Es werden Posts vom März, 2016 angezeigt.

ZEIT.geschehen

La forza del destino?

Der Bürgermeister einer mir sehr vertrauten Chiemseegemeinde schrieb einmal im örtlichen Gemeindeblatt, die Menschen mögen nicht so jammern, sie wohnten schließlich in einem Landstrich, in einem Ort, in welchem andere Urlaub machen würden. Vermutlich würde er das heute noch sagen, sofern er noch lebte. 
Doch aus der kleinen Gemeinde am Chiemsee hört man in diesen Tagen sehr viel von Gewalt und Polizeieinsätzen. So war in der Presse am 17.01.2016 zu lesen: „Asylbewerber-Streit sorgt für Großeinsatz der Polizei“, 
am 20.01.2016: „Wieder Großaufgebot der Polizei in Asyl-Unterkunft“ oder 
am 21.02.2016:“ Somalier schlägt mit Stein auf Landsmann ein“. Dieselbe Zeitung, das Oberbayerische Volksblatt, schrieb am18.02.2016, daß ein früherer Supermarkt in eine Asylunterkunft für 85 Personen „umgewandelt“ wird.


Derzeit ist es zum einen an dem kleinen Ort am westlichen Chiemseeufer noch nicht so warm wie ich es mir wünsche und zum anderen scheint es mir auch nicht mehr sehr frie…

«J'appelle Ange, celui qui porte la Lumière.»

VER.dichtung

VER.dichtung

VER.dichtung

Ephemere

Amour de soi

Träumerisch betrachtest du dich im Spiegel und genießt deine angenehme Erscheinung bis sich dein Blick in den Augen deines Spiegelbildes trifft, von dort den nackten Körper hinabwandert und dann beinahe unausbleiblich im Zentrum deines Körpers verharrt. Eine Provokation!

Du verspürst Lust dich selbst zu berühren, dich zu erregen, das Unterschwellige lockend beginnst du deinen Reizen zu folgen: knospig, rund und schwelgerisch breiten sie sich vor dir aus. Jede Faser begehrt, ist durstig, ist willig und von Hingabe durchdrungen: offen, bloß, weit und wunderschön. Du bist dir eine rosige Freude in der täglichen Zeitlichkeit, du fühlst dich lebendig und du magst dich, badest in der sinnverwirrenden Atmosphäre Deiner überraschenden Erinnerungen: 







«J'appelle Ange, celui qui porte la Lumière.»

VER.dichtung

ZEIT.geschehen

„Mendacium“

Den ganzen Tag über schien die Sonne und es waren schon fast wieder frühlingshafte Temperaturen an diesem Dienstag. Es gab vieles zu organisieren, Telefonate, Lieferanten  empfangen, die Floristin brauchte letzte Anweisungen für die Blumendekoration und der Catering Service hatte mir die ganze Küche zugestellt, die beiden Vögel waren im Ofen und sollten zur rechten Zeit gar sein.
Wir hatten wieder einmal unseren kleinen Salon, das Treffen der peregrinatio academica, und ich freute mich sehr auf meine Gäste, obwohl ich doch noch ein wenig erschöpft war von den vorangegangenen Tagen.

Es war wieder Fashion Week in Mailand in den letzten Februartagen und selbstverständlich habe ich die Einladung wahrgenommen. Ästhetische Selbsterfahrung durch Luxus gehört doch einfach zum Leben. Ich mag den Flair dieser Stadt und es gab wieder wunderschöne Dinge zu sehen, zu probieren und zu kaufen. Die Architektur wie die internationalen Gäste tun ihr übriges, so daß man sich nur wohlfühlen kann…

«J'appelle Ange, celui qui porte la Lumière.»