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ZEIT.geschehen

C’est la maladie, ma chère


Gerade bin ich zurückgekommen von meinem kleinen Ausflug und in einer, wie soll ich sagen, derangierten Verfassung. 

Gestern bin ich schnell mal rüber nach St.Moritz gefahren, denn Alexandre rief mich vormittags an und fragte, ob ich Lust hätte am Abend mit ihm und seinen Freunden ein Konzert im Hotel Laudinella zu besuchen. Klaviermusik von Beethoven, Schubert und Liszt.

Nach dem Konzert saßen wir noch ein wenig in der Bar beisammen und Alexandre war der Meinung es wäre doch schön, wenn ich die Nacht bei ihm und seinen beiden Freunden verbringen würde.


So ein vielversprechendes Angebot konnte ich natürlich nicht ablehnen und es kam mir entgegen, da ich wenig Lust verspürte in der Nacht gleich wieder ins Tessin zurückzufahren.
Es ist doch schrecklich in diesen Tagen stets wieder mit dem unglückseligen Thema der illegalen Einwanderung konfrontiert zu werden. Wir reden immer mehr über jene lästigen und alles einnehmenden Personen, als über das Schöne: über Musik, Bücher, geschmackvolle Mode und gutes Essen.

So war es auch gestern abend wieder in der Bar als François fragte, was ich den von den Ereignissen in Köln und in den anderen Städten der BRD am Silvesterabend halten würde und, ob ich denn keine Bedenken hätte, wenn ich jetzt wieder nach Deutschland fahren würde?

Offensichtlich waren mir wohl in den vergangenen Tagen Informationen hierzu entgangen, denn von alledem was mir Marcell und Alexandre dann berichteten wußte ich noch nichts.

Ich mag die schrecklichen Meldungen nun wirklich nicht mehr und die letzte, die mir noch in Erinnerung war, von dieser religiös-erotischen Liaison der mecklenburg-vorpommerischen Person mit ihren eingeladenen Gästen unter Mißachtung von Schengen und Dublin, war jene der Münchner Terrorwarnung.

Die Münchner Terrorwarnung ist wohl so als Folge des exzessiven Liebeswerbens zu sehen, dieser sich in besonderer Durchschnittlichkeit auszeichnenden Protagonistin für die maison de tolérance - Deutschland, und birgt natürlich gewisse Risiken. So zeigte sich vermutlich in der Nacht zum 01.Januar am Münchner Hauptbahnhof wie man den ersten Anzeichen der unausweichlichen, „venerischen“ Erkrankung, die man sich „zugezogen“ hat, zu begegnen gedenkt.

Früher, im 19. Jahrhundert, nahm so ein gefallenes Mädchen Schokoladepastillen, um die Geschwüre im Mund zu verschleiern, die in der zweiten Phase des Ulcus durum auftreten.
Der aufgeklärte Bürger wird sich heute kaum mehr mit Schokoladepastillen im Mund beruhigen lassen.

"C’est la maladie, ma chère."

Ich habe mir im Münchner Merkur noch einmal die Bilder vom Münchner Hauptbahnhof angeschaut unter dem Titel: „Terror-Warnung in München“
( http://www.merkur.de/welt/terror-warnung-muenchen-neujahr-bilder-zr-6000253.html )
und ich denke an jene Bilder vom Münchner Hauptbahnhof vom vergangenen Herbst.

Die Bilder des Emp­fangs­ko­mi­tees in der Silvesternacht sahen jetzt doch etwas gespenstischer aus, so im Hinblick auf den islamischen Familiennachzug. Um es sehr höflich zu sagen: „Wo viele Gäste sind, ist viel Pack.“

Und nun, nach 5 Tagen höre ich von der feuchtfröhlichen Safari der „Neubürger“ am 31.Dezember, die die „weiße Frau“ jagten und ihr mal zeigten wofür sie gut ist, so als „Ungläubige“. Und mancher will den vorgeschriebenen Jagdruf: „Bismillah“ vernommen haben.

Ich erzählte meinen drei charmanten Gesellschaftern, daß ich bereits im vergangenen Oktober von solchen Übergriffen erfahren hatte, als mich eine gute Freundin vom Chiemsee anrief und mir berichtete, daß sie von einer Gruppe junger Männer mit Hormonproblemen, die dort ebenfalls zur geplanten Einbürgerung angesiedelt wurden, wie soll ich es sagen, sehr heftig „belästigt“ wurde. (ich hatte hiervon schon kurz im Blog von Don Alphonso in der FAZ unter der Titel: „Heimatliches Lecken mit Nazis und der Prantlhausener Zeitung“ berichtet.)

Es ist schon traurig. Das Bemühen der Regierung unter ostdeutscher Führung in Zusammenarbeit mit der „freien“ Presse und den staatlich gelenkten Fernseh- und Rundfunkanstalten Gewaltvorfälle in Zusammenhang mit der islamischen Einwanderung stets als Einzelfälle darzustellen und damit zu eskamotieren, zeigt jetzt wohl in Anbetracht der neuen Entwicklung in Köln und andernorts, die ganze Dummheit einer derartigen Willkommenspolitik. Eskamotieren war schon eine der DDR Tugenden.

Der islamische Androzentrismus wird von der Frau in Berlin hoffähig gemacht auch, wenn sie sich jetzt natürlich medienwirksam empört gibt, was nur wieder die Durchschnittlichkeit der Protagonistin manifestiert.

Marcell meinte, diese Person sei: “saine, chaste et hautement moralisateur.“

Was jetzt am Beispiel Köln offensichtlich wurde ist Gewalt. Es nicht nur die Gewalt, die Unzivilisierte Frauen gegenüber ausübten, sondern vielmehr Strukturelle Gewalt des Staates gegenüber seinen Bürgern.

„Strukturelle Gewalt ist die vermeidbare Beeinträchtigung grundlegender menschlicher Bedürfnisse oder, allgemeiner ausgedrückt, des Lebens, die den realen Grad der Bedürfnisbefriedigung unter das herabsetzt, was potentiell möglich ist.“ sagt hierzu der Soziologe und Politologe Johan Galtung.

François zeigte mir auf seinem iPad eine Meldung des Kölner Stadtanzeiger vom 10.12.2014 mit der  Überschrift „Unter ständiger Beobachtung der Kameras“, „Durch die Innenstadt zu gehen, ohne von einer Kamera aufgezeichnet zu werden, ist nahezu unmöglich.“ 
( http://www.ksta.de/koeln/videoueberwachung-in-koeln-unter-staendiger-beobachtung-der-kameras,15187530,29288296.html#plx157454364 )

Und Marcell fügte hinzu, daß man in Deutschland jetzt die Meldung verbreite, daß
man keinen der Gewalttäter identifizieren könne, aber zugleich betone, daß es keine „Flüchtlinge“ waren. Das erscheint nicht nur absurd, sondern hier deckt Gewalt Gewalt.

Angeblich zum Schutz der Bürger hängte man Deutschlands Städte flächendeckend mit Überwachungskameras zu und kann jetzt angeblich niemanden identifizieren.

Ich bat François um sein iPad und fand, nach einigen anderen Meldungen, auf der Onlineseite des „Deutschlandfunks“ die Schlagzeile: „De Maizière warnt vor Generalverdacht gegen Flüchtlinge“.

Die Warnung ist wohl an diejenigen gerichtet, die es immer noch wagen etwas mehr als nur eine kleine, defensive Meinung zu äußern, die sich nicht mit der offiziellen Regierungsvorgabe deckt.

Die Beachtung der „Warnung“ De Maizières bedeutet eine „dauerhaften Unterwerfung“ der Bürger unter die staatlichen Meinungsvorgaben und damit den schweigenden Bürger.

Es bleibt abzuwarten wann H. De Maizières die Aufstellung einer Gesinnungspolizei in Erwägung zieht, oder die Kompetenzerweiterung der Sittenpolizei zu einer Police des mœurs.

Ich war sehr froh als wir gegen 4.00 Uhr unser Gespräch beendeten und uns mit einigen Flaschen Champagner auf den Weg in Alexandres Suite machten.

Was die folgenden Stunden mit sich brachten überlasse ich gerne der Phantasie des Lesers. 

Heute morgen jedoch fand ich mein, ganz neues, kleines Schwarzes von Chanel nicht mehr und der freundliche Page wußte auch von nichts davon, meinte jedoch ich hätte es in der vergangenen Nacht im Lift auch schon nicht mehr getragen.

François lieh mir seinen Mantel bis zum meinem Auto, in welches ich dann so einstieg wie ich gerade war und freute mich wieder einmal sehr über die Sitzheizung.

Zum Abschied übergab mir François einen kleinen Umschlag und seine Frage, ob ich denn keine Bedenken hätte, wenn ich jetzt wieder nach Deutschland fahren würde, beantwortete ich ihm für den Augenblick so:

                           Ich bleibe, aber weg.


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