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Novità

Ich sitze gerade hinter dem Schreibtisch und habe eine meiner Sommergeschichten (www.objectbe.com) beendet. So fortgeschritten wie der Herbst sich zeigt in seiner Dunkelheit und Kälte, war es auch notwendig noch einmal die leichten, libertären Stimmungen des Sommers aufzusuchen, gemäß dem Prinzip von Simon Magnus, gnostischer Philosoph der Libertinage, daß die Ausschweifung befreiender ist als die Askese. Ein hübscher Gedanke, nicht?

ZEIT.geschehen

La nudité de la femme est plus sage que l‘enseignement du philosophe. (max ernst)

Es es nun doch schon einiges mehr als ein Jahrzehnt, daß ich hier als Gast in der Schweiz, im Tessin lebe. Das Malcantone ist eine etwas abgelegene und gemiedene Gegend des Südkantons und der Name „Malcantone“ setzt sich aus Malus und Kanton zusammen. Das Wort Kanton ist hier als schlechter Winkel oder schlechte Ecke zu verstehen. So soll der Bischof von Como diese arme Ecke des Tessins so benannt haben, da die dort lebenden Menschen eher etwas gottlos waren, wie auch Abgabenverpflichtungen nur mäßig nachgekommen sein sollen.
Eine weitere, stets wieder auch von Einheimischen stolz vorgetragene, Erklärung der Namensherkunft besagt, daß diese Gegend ein „unsicheres Gebiet“ gewesen (?) sein soll, wo in den dicht bewaldeten Hügeln Flüchtlinge, Schmuggler und Diebe Schutz suchten und offensichtlich auch fanden.


Das sind halt Erzählungen und wie bei jeder Geschichte wird schon etwas Wahres dran sein.  Auf jeden Fa…

J'appelle Ange...,

ZEIT.geschehen

Der Tod eines Routers in der noch angstfreien Sonnenstube der Schweiz
Im Tessin, der Sonnenstube der Schweiz, hat nicht nur in der Kantonsregierung die Lega dei Ticinesi das Sagen, sondern es ist manchmal wirklich sonniger und wärmer als nördlich der Alpen und da die politischen, wie gesellschaftlichen Veränderungen, wie die sich etablierende, gewalttätige Tabuverletzung durch angelockte Islamis und Afrikaner, gerade in Deutschland, einen doch vernunftgeleitet etwas Abstand nehmen lassen, bin ich jetzt wieder häufiger hier.
Das sonnige Wetter der vergangenen Wochen ließ die Temperaturen auch nachts kaum unter 20 Grad fallen, doch es war sehr angenehm, da die beiden großen Glastüren zu den Balkonen geöffnet waren und stets ein leichter Windhauch durch meinen Schlafraum zog und die Haut schmeichelnd kühlte.
Doch irgendwann werden diese sommerlichen Tage oft rüde beendet und so war es auch in der Nacht vom Samstag (24.Juni) zum Sonntag als einige heftige, von Italien kommende Gewitter, obwo…

«J'appelle Ange, celui qui porte la Lumière.»

VER.dichtung

Ephemere

work in progress 

Ich weiß, die letzten Wochen habe ich nichts geschrieben, zumindest nicht hier. Nicht, weil es nichts zu erzählen gegeben hätte. Doch einmal im Jahr reduziere ich meine Verpflichtungen ein wenig und fahre über einige Wochen täglich knapp über 30 km Richtung Süden in die Provinz Como und bin bei sehr lieben Menschen, oberhalb des Comer Sees, als Exerzitientin, nach dem Motto "tantum quantum",  in alten und vor allem ehrwürdigen Mauern, zu Gast für lange Gespräche über Gott und die Welt.

Ich kann es ja gut verstehen und nachfühlen, wenn Sie jetzt damit ein Problem haben sich das vorzustellen.

Hier, am Nordufer des Comer Sees ist noch alles in Ordnung und es sind keine Warnschilder wie "Attenti al carne" notwendig, so wie drüben am anderen Ufer des Sees, bei Adriano, der ja von der Polizei der ganzen Stadt geschützt werden muß.


In diesen Tagen hatte ich sehr lange Gespräche mit einem dort lebenden, langjährigem Freund in seiner Habitgemeinschaft. Zuletzt…